10.03.2021 | Veranstaltungen

Sirenenwarntag 2021

Landesweiter Warntag in Nordrhein-Westfalen am 11.03.2021



Am Donnerstag findet wieder der landesweite Warntag in NRW statt. Seit September 2018 werden in Nordrhein-Westfalen regelmäßig – jeweils am zweiten Donnerstag im März und im September- landesweite Probealarme ausgelöst. Damit legte NRW auch den Grundstein für den bundesweiten Warntag im September.

Pünktlich um 11 Uhr wird gemäß Warnerlass des Ministeriums des Innern von den örtlichen Aufgabenträgern, die über Sirenen in ihrem Zuständigkeitsbereich verfügen, am Donnerstag ein Probealarm ausgelöst. Der Ablauf des Probealarms ist vom Innenministerium genau festgelegt und gliedert sich wie folgt:

- Der Probealarm beginnt um 11 Uhr mit dem Sirenensignal ENTWARNUNG. Die vorhandenen
  Sirenenanlage geben einen 1-minütigen Dauerton von sich.

- Anschließend wird nach einer fünfminütigen Pause von den Leitstellen das Sirenensignal Warnung
  bei Gefahren (Warnung der Bevölkerung) ausgelöst. Es handelt sich um einen   1- minütigen
  Heulton (auf- und abschwellend)

- Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt ein einminütiger Entwarnungsdauerton den
  Probealarm ab.


Eine Überprüfung des Sirenensignals „Alarmierung der Feuerwehr“ findet am Warntag nicht statt.

Im Rahmen des Warntages möchten die Aufgabenträger die Funktionsfähigkeit der örtlichen Warnkonzepte testen. Die Bedeutung der Sirenensignale soll den Bürgern in Erinnerung gerufen werden. Auch die Warn-Apps, unter anderem NINA, sollen am Donnerstag ebenfalls probeweise ausgelöst werden. Im Rahmen des Warnmittelmixes ist es wichtig, die verschiedenen Warnmedien optimal einzusetzen. Neben Sirenen und Warnapps können auch Informationen über Lautsprecherwagen, Rundfunk und soziale Medien bereitgestellt werden.

Im Gefahrenfall (beispielsweise bei Gefahren wie Hochwasser, Gefahrstoffausbreitung, Großbrand oder andere so genannte Großeinsatzlagen) soll sich die Bevölkerung beim Ertönen des Sirenensignals „Warnung der Bevölkerung“ wie folgt verhalten:

- Geschlossene Räume aufsuchen.
- Fenster und Türen schließen.
- Radio einschalten und auf Durchsagen achten, Nachbarn unterrichten
- Auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten.
- Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen.

Vorbildhaft haben sich mittlerweile in NRW die Abläufe des Warntags in Städten und Kreisen eingespielt. Viele Städte und Kreise verfügen über flächendeckende Sirenennetze. Bestehende Sirenennetze werden weiter ausgebaut und modernisiert. Der unerreichte Weckeffekt der Sirene ist den Aufgabenträgern schon lange Zeit bekannt. Die Standorte der Sirenen werden deshalb auch seit einigen Jahren in einem Sirenenkataster im Informationssystem Gefahrenabwehr (IG NRW) erfasst.
Viele Städte und Kreise rufen zudem aktiv ihre Bürger auf, die Hörbarkeit der Sirenensignale rückzumelden, um die flächendeckende Abdeckung der Sirenennetze zu prüfen und zukünftig Beschallungslücken schließen zu können.

(Qulle: Text und Bild FeuerwehrMagazin)